Umwelt – Klima – Environment Climate

Klimawandel –  Das Arktis-Eis in Grönland schmilzt … die Wälder brennen … der Wasserpegel steigt …  Climate change – The Arctic ice in Greenland melts – the woods are burning … the water pedal is rising …

Werke von Christina C. VanderMeer

Plastikmüll: Die unterschätzte Gefahr

Plastic waste: the underestimated danger

In manchen Regionen  unserer Erde machen die Meere inzwischen den Eindruck einer einzigen Müllkippe: Auf dem Wasser schwimmt ein dichter Teppich aus Schiffsabfällen, Fischernetzen, und Mengen von Verpackungsmaterial. Dreiviertel davon aus Plastik. Weil sich das erst nach Hunderten von Jahren abbaut, wir aber immer mehr davon produzieren, wird der Müllteppich immer größer. Insbesondere für die Tiere: „Die sind nicht in der Lage, eine Plastiktüte von einer Qualle zu unterscheiden, also wird die einfach runter geschluckt, und dann gibt es halt Vögel, die Plastikpartikel aufnehmen, die glitzern schön wie Fische  – und 95 Prozent aller Totfunde am Strand haben Plastik im Magen“, warnt Freund. 

In some parts of the world, the oceans now look like a single garbage dump: floating on the water is a dense carpet of ship waste, fishnets, and quantities of packaging material. Three-quarters of it made of plastic. Because that will take hundreds of years to break down, but we will produce more and more of them, the garbage carpet will get bigger and bigger. Especially for the animals: „They are not able to distinguish a plastic bag from a jellyfish, so it is simply swallowed, and then there are just birds that pick up plastic particles that glitter like fish – and 95 percent of all dead finds Have plastic on the beach in the stomach, „warns friend.

»Plastikmüll – Plastic waste «

 

»Great Barrier Reef«

Das Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens im Korallenmeer ist das größte Korallenriff der Erde. Im Jahr 1981 wurde es von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und wird auch als eines der sieben Weltwunder der Natur bezeichnet. Die Existenz des Great Barrier Reefs sowie seiner Biodiversität ist durch die menschengemachte globale Erwärmung sowie die dadurch ausgelöste Ozeanversauerung erheblich bedroht. Zwischen 1985 und 2012 ging die Korallenbedeckung zurück; ein weiterer Rückgang gilt infolge des unbegrenzten Kohlenstoffdioxidausstoßes als wahrscheinlich. Wenn Korallenriffe wie das Great Barrier Reef auch in Zukunft weiter existieren sollen, sind sehr schnell wirksame Klimaschutzmaßnahmen für eine rasche Bekämpfung der globalen Erwärmung notwendig.


The Great Barrier Reef off the northeast coast of Australia in the Coral Sea is the largest coral reef on earth. It was declared a World Heritage Site by UNESCO in 1981 and is also considered one of the seven wonders of nature. The existence of the Great Barrier Reef and its biodiversity is severely threatened by man-made global warming and the resulting ocean acidification. Between 1985 and 2012, the coral cover went back; another decrease is likely due to unlimited carbon dioxide emissions. If coral reefs, such as the Great Barrier Reef, are to continue to exist in the future, very effective climate protection measures are needed to quickly combat global warming.

»The Great Barrier Reef«

»Korallenriffe« 

Korallenriffe sind in hohem Maße bedroht. 58% der weltweiten Riffareale gelten durch Überfischung und Verschmutzung sowie anderer menschlicher Aktivitäten als gefährdet. Als neuer Bedrohungsfaktor ist in jüngster Zeit der Klimawandel identifiziert worden. Dieser wirkt in vierfacher Weise auf die Korallenriffe ein: durch den Meeresspiegelanstieg und veränderte Sturmintensitäten, durch erhöhte Wassertemperaturen und durch die Versauerung des Wassers. Die Kaltwasserkorallen sind außerdem besonders anfällig gegen Strömungsänderungen, da die Nahrungszufuhr von der Ozeanzirkulation abhängt. Gegenüber einer Erhöhung der Meeresoberflächentemperaturen erweisen sich Korallen als sehr sensibel. Sie reagieren darauf mit der sog. Korallenbleiche, die ein Zeichen für den Zusammenbruch der Symbiose mit den auf den Korallen lebenden Algen ist. Seit Anfang der 1980er Jahre haben die Berichte über Korallenbleiche-Ereignisse dramatisch zugenommen.

Coral reefs are highly threatened. 58% of the world’s reef areas are considered vulnerable to overfishing, pollution and other human activities. As a new threat factor, climate change has recently been identified. This affects the coral reefs in four ways: through sea-level rise and altered storm intensities, through increased water temperatures and through the acidification of the water. The cold water corals are also particularly susceptible to flow changes, as food intake depends on ocean circulation. Compared to an increase in sea surface temperatures, corals prove to be very sensitive. They respond with the so-called coral bleaching, which is a sign of the collapse of the symbiosis with the algae living on the coral. Since the early 1980s, reports of coral bleaching events have increased dramatically.

»Korallenriffe« 

»Tintenfische« 

Tintenfische in fröhlichen und intensiven Farben gemalt, wobei die Tintenfische von der Erderwärmung profitieren. Tintenfische und ihre Verwandten seien aufgrund vieler Eigenheiten sehr anpassungsfähig. Dazu gehörten eine kurze Lebensspanne, schnelles Wachstum und eine flexible Entwicklung. Zu den sich wandelnden Lebensbedingungen in den Ozeanen zählen die Forscher vor allem steigende Temperaturen und möglicherweise Überfischung, die auch Arten betrifft, die Kopffüßern nachstellen. Die starke Farbgebung der Tintenfische soll den wachsenden Bestand zeigen. Am rechten Rand kann man die verschwommene etwas rötliche Farbe erkennen, die die Erwärmung darstellt.

50 x 60 cm painted in 2017, show cheerful and intense colors, the octopuses that benefit from global warming. Cuttlefish and their relatives are very adaptable due to many peculiarities. These included a short lifespan, rapid growth and flexible development. Among the changing living conditions in the oceans, the researchers are counting on rising temperatures and possibly overfishing, which also affects species that reintroduce cephalopods. The strong color of the squid to show the growing stock. On the right edge you can see the blurry, slightly reddish color that represents the warming.

»Tintenfische« 

»Vermüllung von Lebensräumen – Littering of habitats«

Verschmutzung von Flächen und Räumen durch Müll, Folge des achtlosen Wegwerfens und Liegenlassens von Abfall, vorzugsweise auf öffentlichem Grund, d. h. insbesondere auf Straßen und Plätzen, in Parks und in der offenen Landschaft. Je nachdem welche Art von Müll dabei hinterlassen wird, entstehen unterschiedliche Arten von Problemen, Belästigungen oder Gefahren, z. B. hygienische, ökologische oder ästhetische Beeinträchtigungen. Belästigung der dort lebenden Menschen, wie z. B. Geruchsbelästigung oder Gefahr, in Hundekot zu treten, bis hin zur Unfallgefahr. Als Hauptursache für die zunehmende Vermüllung werden häufig veränderte Konsumgewohnheiten („fliegende Verpflegung“ am Imbissstand, materialintensive Verpackungen, Wegwerfgesellschaft) und ein generell nachlässigerer Umgang mit öffentlichem Eigentum aufgrund sich verändernder Konventionen, sozialer Desintegration und mangels sozialer Kontrolle genannt. Vermüllung kann auch „eine Art Gesellschaftskritik“ sein, die durch Gruppenverhalten verstärkt heraus tritt. Die Folgen dieses Verhaltens äußern sich in kommunalen Reinigungskosten, in der Umweltbelastung und auch in Verslumung. Über längere Zeit liegengebliebener Abfall verleitet viele Menschen dazu, weiteren Abfall an derselben Stelle abzuladen, sodass aus kleinen Abfallhaufen oft in kurzer Zeit wilde Müllkippen entstehen.

»Littering of habitats«

Pollution of surfaces and spaces by refuse, consequence of careless throwing away and leaving of waste, preferably on public land, d. H. especially on streets and squares, in parks and in open countryside. Depending on what kind of waste is left behind, arise different types of problems, annoyances or dangers, such. As hygienic, ecological or aesthetic impairments. Harassment of people living there, such. B. odor or danger of stepping into dog feces, up to the risk of accidents. The main reason for the increasing littering is often changed consumer habits („flying food“ at the food stall, material-intensive packaging, disposable society) and a generally more negligent handling of public property due to changing conventions, social disintegration and lack of social control. Littering can also be „a kind of social criticism“ that comes through group behavior reinforced. The consequences of this behavior are expressed in municipal cleaning costs, in environmental pollution and also in sedation. Lost waste for a long time induces many people to dump more waste at the same place, so that small garbage piles often cause wild garbage dumps in a short time.

»Vermüllung von Lebensräumen – Littering of habitats«

»Submariner Vulkan«

Vulkanische Erdbeben, rasend schnelle Glutlawinen (pyroklastische Ströme), Unterwasserexplosionen aber auch der Einsturz einer submarinen Caldera können Tsunamis erzeugen. Unterseeische Vulkane an mittelozeanischen Rücken sind schätzungsweise für 75 % des jährlichen Ausstoßes an Magma auf der Erde verantwortlich. An den Ozeanrücken wie zum Beispiel am Mittelatlantischen Rücken findet man auch besonders viele Spaltenvulkane, die eher zu effusiven Eruptionen neigen. Volcanic earthquakes, fast-moving embers (pyroclastic flows), underwater explosions and the collapse of a submarine caldera can cause tsunamis. Sub-sea volcanoes on mid-ocean ridges are estimated to account for 75% of the annual output of magma on Earth. On the ocean ridges, such as the Mid-Atlantic Ridge, one finds especially many crevice volcanoes that tend more to effusive eruptions.

»Submariner Vulkan«

»Tropische Wirbelstürme – Tropical cyclones«

Tropische Wirbelstürme sind die größten und zerstörerischsten Stürme, die es gibt. Die Struktur eines tropischen Wirbelsturms ist zylinderförmig. Im Zentrum herrscht in der unteren Atmosphäre ein sehr geringer Druck und die Luft strömt spiralförmig nach innen. Tropische Wirbelstürme entstehen im gegenwärtigen Klima über tropischen Gewässern mit einer Meeresoberflächentemperatur von mindestens 26 °C als gewaltige Tiefdruckwirbel, die einen Durchmesser von 1000 km erreichen können. Der Ursprung der atlantischen Hurrikane liegt in der Passatzone über dem äquatorialen Afrika, wo sich im tropischen Klima Gewitterzellen bilden, nach Westen driften und als kleine Tiefdruckgebiete den Atlantik erreichen. Jedes Jahr entstehen ca. 80 tropische Stürme, von denen sich ein Drittel bis die Hälfte zu Hurrikanen entwickeln. Tropische Wirbelstürme lösen Starkniederschläge aus, die an einem Tag mehr als 100 Liter pro Quadratmeter bringen können. Zieht ein Wirbelsturm über Land, kann er weiträumig zu Überschwemmungen führen. Besonders ergiebigen Regen bringen langsam ziehende Tropenstürme.

Tropical cyclones are the largest and most destructive storms there is. The structure of a tropical cyclone is cylindrical. In the center there is a very low pressure in the lower atmosphere and the air flows inwards in a spiral. Tropical cyclones occur in the current climate over tropical waters with a sea surface temperature of at least 26 ° C as huge low pressure eddies that can reach a diameter of 1000 km. The origin of the Atlantic hurricanes lies in the trade zone above equatorial Africa, where thunderstorm cells form in the tropical climate, drift westward and reach the Atlantic as small areas of low pressure. Each year around 80 tropical storms occur, of which a third to half develop into hurricanes. Tropical cyclones trigger heavy precipitation that can bring more than 100 liters per square meter in a day. If a hurricane moves across the country, it can lead to floods over a wide area. Slowly moving tropical storms bring particularly heavy rain.

»Tropische Wirbelstürme – Tropical cyclones«

Tropische Zyklone

Tropische Zyklone sind die größten Stürme auf Erden. Als Auge bezeichnet man in der Meteorologie das nahezu windstille Zentrum eines Wirbelsturms. Dreht sich der Tropische Wirbelsturm schnell genug, kann sich ein Auge bilden. Das Auge ist ein relativ wolkenfreier, schwachwindiger Bereich um das Rotationszentrum, in dem kalte trockene Luft von oben herabsinkt Stürme, Hitzewellen und sintflutartige Regenfälle werden an Heftigkeit und Häufigkeit zunehmen. Ursache dieser extremen Wetterlagen ist der Klimawandel. 

Tropical cyclones
Tropical cyclones are the biggest storms on earth. In meteorology, an eye is the almost windless center of a hurricane. If the tropical cyclone rotates fast enough, an eye can form. The eye is a relatively cloud-free, light wind area around the center of rotation, in which cold, dry air sinks down from above. Storms, heat waves and torrential rains will increase in intensity and frequency. The cause of these extreme weather conditions is climate change.

»Tropische Zyklone«

»LAVASTRÖME«

 Sowohl auf der Erdoberfläche fließende Lava als auch die aus der Bewegung heraus erstarrte Lava wird als Lavastrombezeichnet. Lava ist ein vulkanisches Förderprodukt und gehört zur Gruppe der Vulkanite.  Abhängig von den Bedingungen beim Aufstieg und der Abkühlung bildet Lava unterschiedliche Erscheinungsformen, die ganz entscheidend von der Viskosität der Lava abhängen. Die Klimabilanz von Vulkanausbrüchen könnte durch die Phytoplankonblüte positiv verändert werden. Tropische oder subtropische Vulkane erzeugen eine globalere Abkühlung der Erdoberfläche oder der Troposphäre. Grund hierfür ist, dass die entstehende Schwefelsäurewolke in der oberen Atmosphäre zwischen einem und zwei Jahre bestehen bleibt und einen Großteil des Globus bedecken kann. Außerdem ist der Abkühlungseffekt an der Erdoberfläche üblicherweise nicht einheitlich: Da Kontinente stärker abkühlen als der Ozean, kann sich der Sommermonsun abschwächen und so Regenfälle über Asien und Afrika verringern. Die Klimawirkung wird weiter kompliziert durch die Tatsache, dass Wolken aus Eruptionen in den Tropen in der oberen Atmosphäre auch Sonnenlicht und Wärme von der Erde absorbieren, was in den Tropen mehr Erwärmung der oberen Atmosphäre als in den hohen Breiten hervorruft.

Lava flowing on the surface of the earth as well as lava solidified out of movement is referred to as a lava flow. Lava is a volcanic product and belongs to the group of volcanic rocks. Depending on the conditions of the ascent and the cooling, lava forms different forms, which depend crucially on the viscosity of the lava. The climate balance of volcanic eruptions could be positively changed by the phytoplankton bloom. Tropical or subtropical volcanoes produce a more global cooling of the earth’s surface or the troposphere. The reason for this is that the resulting sulfuric acid cloud remains in the upper atmosphere for between one and two years and can cover a large part of the globe. In addition, the cooling effect on the earth’s surface is usually not uniform: Since continents cool more than the ocean, the summer monsoons can weaken and thus reduce rainfall over Asia and Africa. The climate impact is further complicated by the fact that clouds from eruption in the tropics in the upper atmosphere also absorb sunlight and heat from the earth, causing more upper atmosphere warming in the tropics than in the high latitudes.

»Lavaströme«

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